Hagleitner Bohrtechnik
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Brunnenmeisterbetrieb

Brunnenbau

Wir bohren Vertikalfilterbrunnen für Trinkwasser und für Grundwasser-Wärmepumpen — mit Ausbaudurchmessern von 100 bis 200 Millimetern und Bohrdurchmessern von 146 bis 324 Millimetern.

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So ist ein Bohrbrunnen aufgebaut

Unter dem normgerechten Brunnenschacht sitzt der Brunnenkopf als dichter Abschluss gegen Keimeintrag. Vollrohre führen durch die trockenen Schichten, im Grundwasserbereich übernimmt das geschlitzte Filterrohr — umgeben von Filterkies, der das Feinkorn zurückhält. Ganz unten sammelt das Sumpfrohr, was trotzdem durchkommt.

Nach dem Ausbau wird entsandet und gekolbt, die Entnahmemenge im Pumpversuch nachgewiesen und das Wasser analysiert.

Brunnenschachtnormgerecht, dichtBrunnenkopfAbschluss gegen KeimeintragAufsatzrohrVollrohrGrundwasserspiegelFilterkiesFilterrohrgeschlitztSumpfrohrØ 100–200 mm AusbauØ 146–324 mm Bohrung
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Alles aus einer Hand

  • 01Bohrgenehmigung einholen
  • 02Anfahrt und Baustelleneinrichtung
  • 03Bohrung von Entnahme- und Rückgabebrunnen
  • 04Sickerschacht
  • 05Brunnenausbau mit Filter- und Vollrohren
  • 06Entsanden und Kolben
  • 07Wasseranalyse
  • 08Normgerechter, dichter Brunnenschacht
  • 09Leitungsführung bis in den Technikraum
  • 10Pumpversuch

Zur Klarstellung: Die Förderpumpe setzt Ihr Installateur — wir übergeben den fertigen, geprüften Brunnen.

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Sonde oder Brunnen?

Die erste Frage ist immer: Gibt es Grundwasser in ausreichender Menge? Dann entscheidet meist die Heizlast.

bis ~15 kW

Erdwärmesonde

Meist die günstigere Lösung. Muss exakt auf den Wärmebedarf ausgelegt werden, dafür ist das Genehmigungsverfahren einfacher.

Zu den Erdwärmesonden

ab ~15 kW

Brunnenbohrung

Wird mit steigender Leistung rentabler. Muss weniger exakt ausgelegt werden, hat aber das aufwendigere wasserrechtliche Genehmigungsverfahren.

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Vorteile und Nachteile — beide Listen vollständig

Dafür spricht

  • Hohe Entzugsleistung auf kleiner Fläche — ideal ab etwa 15 kW
  • Konstante Grundwassertemperatur — hohe Effizienz der Wärmepumpe
  • Der Brunnen muss weniger exakt ausgelegt werden als eine Sonde
  • Auch als Trink- oder Nutzwasserversorgung nutzbar

Dagegen spricht

  • Ungewissheit über Bodenbeschaffenheit und Grundwassermenge vor der Bohrung
  • Aufwendigeres wasserrechtliches Genehmigungsverfahren
  • Begrenzte Lebensdauer — Regenerierung nach 10 bis 20 Jahren
  • Wasserqualität muss zur Wärmepumpe passen (Eisen, Mangan, Verockerung)
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Trinkwasserbrunnen

Eigenes Wasser, auf Jahre sicher

Häuser und Pensionen, die keine Ortswasserversorgung haben, auf Jahre sicher mit eigenem Wasser zu versorgen — das ist für uns jedes Mal ein Erfolgserlebnis.

Technisch heißt das: fachgerechter Ausbau und ein Brunnenabschluss, der Keimeintrag zuverlässig verhindert, dazu ein normgerechter, dichter Brunnenschacht. Beim Trinkwasser gibt es keinen Spielraum.

Brunnenbohrung für den Rösselwirt in Kirchberg in Tirol
Brunnenbohrung Rösselwirt, Kirchberg
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Regenerierung und Sanierung

Ab etwa 10 Prozent Leistungsrückgang ist eine Regenerierung sinnvoll. Die Erfolgskontrolle erfolgt per Videoaufnahme oder Pumpversuch.

Mechanisch

Bürsten und Kolben lösen Ablagerungen von Filterrohr und Kiesschüttung.

Chemisch

Abschnittsweise von oben nach unten — gezielt gegen Verockerung und Versinterung.

Hydraulisch

Gibt es am Markt — bieten wir bewusst nicht an.

Geht es um Sanierung mit baulicher Änderung, rechnen wir ehrlich: Manchmal ist eine Neubohrung die wirtschaftlichere Lösung — und wir sagen es Ihnen.

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Was kostet ein Brunnen?

Ehrliche Antwort: Eine Kostenschätzung ist schwierig, weil sie stark von der Grundwassertiefe abhängt. Ab Erreichen des Grundwassers sind noch etwa 7–8 m Bohrung nötig. Mit Standort und Bohrprofilen der Umgebung geben wir Ihnen eine belastbare Einschätzung.

Häufige Fragen

Das bestimmt der Grundwasserspiegel: Ab Erreichen des Grundwassers sind noch etwa 7 bis 8 Meter Bohrung nötig. Im Tiroler Talboden sind Brunnen meist deutlich flacher als Erdwärmesonden.